Astrofotografie · Frank Göttler

Licht undSternenstaub

In langen Nächten mache ich kosmische Landschaften sichtbar – zwischen Wissenschaft und Ästhetik.

SH2-308Delfinkopfnebel

Aktuelle Ausstellung29. Oktober – 11. Dezember 2026Landratsamt FreudenstadtEntdecken
29.10.11.12.2026

Aktuelle Ausstellung

Licht und Sternenstaub

Im Landratsamt Freudenstadt zeige ich meine Astrofotografien und nehme die Besucher mit auf eine Reise zu leuchtenden Nebeln, fernen Sternenfeldern und den Farben, die dem bloßen Auge verborgen bleiben.

Ort
Landratsamt Freudenstadt
Zeitraum
29. Oktober bis 11. Dezember 2026
Vernissage
29. Oktober 2026 · 19 UhrMit einem Grußwort von Landrat Andreas Junt, einer Einführung von mir, Musik von No Constant Sorrow und Bewirtung durch den Weltladen Freudenstadt

Ausgewählte Werke

Astrofotografie für zuhause

Im Onlineshop sind ausgewählte Motive als Fotoposter, hochwertiger FineArt-Print oder als GalleryPrint-Wandbild erhältlich. Produktion, sichere Bezahlung und Versand übernimmt Saal Digital.

Ausstellungsstücke

Alu-Dibond in Galeriequalität

Die ausgestellten Arbeiten sind auf mattem Alu-Dibond mit Galerie-Profil gefertigt. Verfügbare Ausstellungsstücke können nach Ende der Ausstellung erworben werden. Weitere Motive und Formate sind auf Anfrage erhältlich.

Ausstellungsstück anfragen
Direkt im OnlineshopPoster, FineArt & GalleryPrint

Fotoposter für einen unkomplizierten Einstieg, hochwertige FineArt-Prints auf Künstlerpapier und GalleryPrints als brillant leuchtende Wandbilder – jeweils in passenden Formaten für das Motiv.

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Astrofotografie-KalenderIn Vorbereitung

Gerade entsteht ein Astrofotografie-Kalender mit einer kuratierten Auswahl meiner Motive.

Kontakt

Interesse an Bildern, Ausstellung oder Zusammenarbeit?

Für Anfragen zu Ausstellungsstücken und individuellen Alu-Dibond-Wandbildern, zur Bildnutzung, zu Kalendern und Prints oder zu einer Zusammenarbeit freue ich mich über eine Nachricht.

Über mich

Zwischen Präzision und Staunen

Schon als Kind war ich vom Weltall fasziniert. Während andere alles über Dinosaurier oder Autos wussten, waren es bei mir Planeten, Sterne und ferne Galaxien.

Besonders ist mir etwas im Gedächtnis geblieben, das mir mein Vater damals erklärt hat: Würde uns jemand von einem etwa 70 Millionen Lichtjahre entfernten Planeten mit einem unvorstellbar guten Teleskop beobachten, würde er die Erde nicht so sehen, wie sie heute ist. Er würde Dinosaurier sehen. Das Licht aus dieser Zeit wäre dort nämlich erst jetzt angekommen. Diese Vorstellung hat mich als Kind völlig gepackt – und eigentlich bis heute nicht mehr losgelassen.

In der neunten Klasse war ich am Astronomischen Institut in Tübingen. Dort konnte ich mich mit Wissenschaftlern über Technik unterhalten, die auch bei ESA und NASA eingesetzt wurde, und mir vieles direkt anschauen. Später besuchte ich die Astronomie-AG und den Astronomie-Grundkurs. Vieles davon kannte ich schon, weil ich mich auch außerhalb der Schule ständig damit beschäftigt hatte.

Gleichzeitig habe ich schon immer gerne fotografiert, vor allem Landschaften. Dann verschwanden Astronomie und Fotografie für fast ein Jahrzehnt etwas aus meinem Leben. Andere Dinge waren wichtiger geworden und für die alten Hobbys blieb kaum noch Zeit.

Während einer längeren Auszeit habe ich die Fotografie schließlich wiederentdeckt. Zuerst fotografierte ich Landschaften und die Milchstraße. Irgendwann reichte mir das aber nicht mehr. Ich wollte nicht nur den Sternenhimmel über einer Landschaft aufnehmen, sondern die Objekte fotografieren, die mich schon als Kind fasziniert hatten.

Damals hing bei mir ein Poster des Pferdekopfnebels an der Wand. Viele Deep-Sky-Objekte kannte ich schon beim Namen, lange bevor ich selbst eine Kamera auf sie richten konnte. 2021 begann ich schließlich ernsthaft mit der Deep-Sky-Astrofotografie. Dabei tastete ich mich nicht erst mit einem kleinen Startracker heran, sondern startete direkt mit Montierung, Guiding, Newton-Teleskop und einer astromodifizierten Kamera.

Von da an beschäftigte ich mich in fast jeder freien Minute damit. Ich lernte, probierte aus, machte Fehler, begann wieder von vorne und wurde mit jeder Nacht besser. Astrofotografie kann ziemlich süchtig machen. Für mich gibt es immer noch ein Detail, das ich verbessern, eine Technik, die ich verstehen, oder ein neues Objekt, das ich aufnehmen möchte.

So bin ich Schritt für Schritt dort angekommen, wo ich heute stehe. Und trotzdem fühlt es sich nicht so an, als wäre ich irgendwann fertig. Wahrscheinlich ist genau das der Grund, warum mich dieses Hobby bis heute so fesselt.

Das Licht, das auf meinen Bildern zu sehen ist, war je nach Objekt Tausende oder sogar Millionen Jahre unterwegs, bevor es meinen Sensor erreicht hat. Damit ist jede Aufnahme auch ein Blick zurück in die Vergangenheit – genau wie in der Geschichte, die mir mein Vater damals erzählt hat.